Implantologie

Implantate sind heute in vielen Fällen der ideale Zahnersatz. Sie ermöglichen eine ästhetisch und funktionell hochwertige Versorgung als Ersatz von einem oder einzelnen Zähnen und helfen auch bei der Stabilisierung von Prothesen im zahnlosen Kiefer. Was ist ein Implantat? Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden. An diesen künstlichen Wurzeln können - nach einer Einheilzeit von 3-5 Monaten - Kronen, Brücken oder auch abnehmbare Prothesen befestigt werden.


Eine erfolgreiche Implantation setzt ein Mindestangebot von Knochensubstanz voraus. Ist zu wenig Knochen vorhanden, kann er in vielen Fällen chirurgisch aufgebaut werden (Knochenersatzmaterial, Membranen, gesteuerte Geweberegeneration, Zahnärztliche Chirurgie). Grundsätzlich gibt es keine Altersbegrenzung für das Setzen von Implantaten beim Erwachsenen. Einschränkungen für eine Implantation sind aber bestimmte Grunderkrankungen der Knochen, des Herzens oder der Leber, bestimmte Infektionskrankheiten oder massiver Nikotinkonsum. Die wichtigste Voraussetzung für die Haltbarkeit des Implantates ist Ihre Mitarbeit: nur durch sehr gute Mundhygiene sichern Sie den Langzeiterfolg (Prophylaxe).

Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V.

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde